Keyboardforum by Musiker Lanze

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  1. #501
    King Avatar von HaDi
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    Aus der Reihe "merkwürdige Kleingeräte", heute der Terran Therasynth.


    The Terran is a touch-based cymatic therapy synth with a patchable six key processing interface. The Terran is capable of producing shimmering lush swells of feedback & sweet evolutionary machine tones. It's sonic pallette is the essence of science fiction. Brutal alien holocausts, tender robot love & everything inbetween. The Terran's copper touch plate is designed with 2 main touch points and ten sub points. The sub points are fed in to the main points to generate a full body of rich & swelling dronescapes. The points offer incredibly expressive & responsive hands on control. It responds well to both delicate and percussive touch. The touch based dronescapes may be further processed by a 14 point patch bay and it's assignable six key touchboard. As you would prepare a piano you prepare a Terran. The most desirable timbres are selected by the user and assigned to any of the six keys. The keys are percussively triggerable in combination with touch point combinations. Keys struck in a polyphonic manner further expand the sonic possibilities.

    https://www.youtube.com/watch?v=39dUqohesTQ

  2. #502
    Administrator Avatar von Handsome
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    Standard Animusic, eine exotische voll MIDI-gesteuerte Animationsserie

    ich will hier an ein bereits von Lanze vor langem referiertes "Instrument" erinnern - das zeigt, was alles per Midi-Steuerung geht (wenn man die Software kaufen könnte, geht die sogar live...):

    schaut mal HIER oder auch HIER - YT has it all

    Ich hab so ziemlich alles von Animusic - leider sind die inzwischen "arbeitsunfähig" -
    das auch von mir gesponserte Kickstarter-Projekt für die 3. DVD bzw. BD ist leider nie fertig geworden..
    Ich hoffe Ihr habt soviel Spaß an den Videos und Tracks wie ich (immer wieder bis heute)

    Cheers

    Traugott

  3. #503
    King Avatar von HaDi
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    Heute die SynthAxe:

    Die SynthAxe ist ein elektronisches Musikinstrument, das bis Anfang der 1990er Jahre von verschiedenen Herstellern gebaut wurde. Der Aufbau des Instrumentes entspricht dem einer normalen Gitarre, zusätzlich besitzt die SynthAxe jeweils sechs Triggersaiten und -tasten. Im Gegensatz zur elektrischen Gitarre konnte man mit dem Instrument digital verwertbare Musik erzeugen, also Midi-Signale, die ähnlich denen eines Keyboards sind.
    Der Musiker David Foster verwendete als einer der ersten eine SynthAxe im Lied Playing with Fire auf seinem Album David Foster (1986). Bekannte Nutzer des Instruments sind Al Di Meola, Lee Ritenour und Roy Wooten. Wooten benutzte eine modifizierte Version, um verschiedene Drumcomputer anzusteuern. Insbesondere Allan Holdsworth verwendete die Synthaxe auf den Alben Atavachron, Sand und Secrets.
    Die Verkaufspreise der Synthaxe waren wegen der eher geringen Stückzahlen hoch, sodass die Produktion der Instrumente am Ende eingestellt wurde. Der Musiker Allan Holdsworth gab eine Schätzung von etwa 1.000 noch existierenden Synthaxe weltweit an.



    Video hierzu: https://www.youtube.com/watch?v=JqdVQ9VdoAg

  4. #504
    King Avatar von HaDi
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    Bleiben wir noch kurz bei merkwürdigen Gerätschaften mit Saiten: Die Pencilina



    The pencilina is an electric board zither played primarily by striking the strings with sticks; also by plucking and bowing. Bradford first created it around 1985, and has continued to refine it. (“It just keeps developing," he says.) The basic form is of two boards mounted parallel to each other on a stand, like extended guitar necks with no bodies. Each has a bridge at either end, and tuning machines at one end. One of the necks has six guitar strings stretched across it; the other has four bass strings. Wedged over and under the strings in each neck is a stick – an old drum stick for the guitar strings and a metal rod for the bass strings. The sticks divide each string into two segments, one on each side, which vibrate quasi-independently and so can be played separately. The sticks can also be moved to alter the effective string lengths on either side.

    https://www.youtube.com/watch?v=Btkf0BxM2Fo

  5. #505
    King Avatar von HaDi
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    Ein absolutes Unikat, da nur einmal gebaut ist folgender EMS-Synthie:



    Er gehörte der Gruppe Yes und ist technisch sehr nahe an Synthi A und VCS3 – aber mit einer kleinen Tastatur. Über die beiden Synthies von EMS findet man in Wikipedia folgendes:
    Der Synthi-A ist ein monophoner analoger Synthesizer, der 1971 von der Firma Electronic Music Studios (EMS), London, vorgestellt wurde. Es handelt sich im Wesentlichen um einen VCS 3-Synthesizer.
    Im Gegensatz zu diesem war der Synthi-A statt in das L-förmige Holzgehäuse in einen Kunststoff-Aktenkoffer eingebaut. Damit war das Gerät noch kompakter und leichter und sicher zu transportieren. Auf Live- und Studiophotos der 1970er Jahre sind fast ausschließlich Synthi-A und Synthi-AKS (siehe unten) zu sehen, was auf deren weite Verbreitung schließen lässt. Da der Synthi-A auf Alben oder in Bildunterschriften dennoch fast immer als „VCS 3“ bezeichnet wird, ist sein Name kaum bekannt.
    Der Synthi-A war daneben auch als 'KS'-Version erhältlich. Dieser enthielt im Kofferdeckel ein Keyboard und einen Sequenzer. Beide sind jedoch nicht mit heutigen Geräten vergleichbar und waren auch nach damaligen Standards recht rudimentär.
    Das Keyboard umfasste nur wenige Töne und bestand aus einer Leiterfläche, auf der blaue und schwarze Folie die „Tasten“ andeutete. Die Leiterfläche reagierte auf Berührung und erzeugte ein elektrisches Signal, das Sequenzer und Synthesizer ansteuern konnte. Das Keyboard hatte also keine mechanischen Tasten, und auch die Größe der Leiterplattenfelder entsprach nicht dem Standard, was die Verwendung der Tastatur einschränkte. Eine ausreichende Ansteuerung des Sequenzers hingegen war durchaus möglich.
    EMS führte kurz darauf eine höherwertige mechanische externe Tastatur ein; außerdem konnten beide Modelle über den Steuerspannungseingang mit anderen Tastaturen eingesetzt werden. Heute bietet EMS sogar MIDI-Konverter an, so dass Synthi-A beschränkt MIDI-fähig geworden sind und von modernen Synthesizern und PCs mit Studio-Software angesteuert werden können.
    Der Sequenzer erlaubte allein „Echtzeitaufnahmen“ einer auf der Tastatur gespielten Melodie und dies auch nur mit beschränktem Zeitrahmen: Dazu wurden die von der Tastatur gelieferten Spannungswerte zu diskreten Zeitpunkten gemessen und gespeichert; die Abtastfrequenz konnte stufenlos geregelt werden und musste zur rhythmisch getreuen Wiedergabe deutlich über der maximalen Anzahl von Tönen pro Zeitintervall liegen. Insgesamt standen 256 Speicherplätze zur Verfügung, so dass sich die maximale Aufnahmezeit nach der Abtastfrequenz richtete. Da sich auch die Wiedergabegeschwindigkeit stufenlos regeln ließ, bot es sich an, schnelle Melodien langsam mit niedrigerer Abtastfrequenz einzuspielen, um die spielerische Präzision zu gewährleisten.
    Obwohl der Synthi-AKS seinerzeit eine bahnbrechende technische Neuerung darstellte und in seiner Leistungsfähigkeit gemessen am Platzbedarf von kaum einem anderen Synthesizer der analogen Ära erreicht wird, ist aus heutiger Sicht ein gewöhnlicher Synthi-A wesentlich effektiver, wenn über die Steuerspannungseingänge und einen MIDI-Konverter moderne Tastaturen, Sequenzer und PCs angeschlossen werden. Dies erlaubt wesentlich komfortablere Bearbeitungen, flexibleren Einsatz, unbeschränkt lange Sequenzen und vor allem eine Synchronisierung zu anderen Sequenzern oder einer auf Klick gespielten Produktion.
    Prominentes Beispiel für das charakteristische Wummern der Synthi-AKS ist der Song On the Run der britischen Rockgruppe Pink Floyd auf ihrem Album The Dark Side of the Moon (1973), bei dem mehrere Synthi-AKS miteinander verlinkt wurden. Diese sind teilweise in der Dokumentation Pink Floyd live at Pompeji zu sehen, auf dem Album aber als „VCS 3“ - bezeichnet.
    Jean Michel Jarre verwendete den Synthi-AKS gleich in einer Vielzahl seiner Produktionen, so bei Oxygène, Oxygene 7–13, Equinoxe, Zoolook, Rendez-Vous, Revolutions sowie live auf der Bühne.


    Video: https://www.youtube.com/watch?v=Scd6zNpXuX8

  6. #506
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    Ein unvergänglicher Synthie der Musikgeschichte; wer kein Original hat oder sich beschaffen kann wie z.B. Ich, mag sich vielleicht den iVCS3 fürs iPad zulegen. Ist nicht gerade günstig und die zusätzlichen Presets auch nicht, ist aber imho sein Geld wert und unschlagbar gut zu transportieren.
    Cheers Traugott


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  7. #507
    King Avatar von HaDi
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    Zitat Zitat von Handsome Beitrag anzeigen
    Ein unvergänglicher Synthie der Musikgeschichte; wer kein Original hat oder sich beschaffen kann ...
    Ich habe zwar auch keinen, spiele aber ab und zu mit jemanden zusammen, der davon gleich mehrere hat .




  8. #508
    Administrator Avatar von Handsome
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    NEID !!!
    Obwohl...doch nicht...dafür hätte ich gar keinen Platz :)
    Sind aber tolle Teile...mit Induktionsmessgerät...irre
    muss Dein Freund da viel dran warten?

    Cheers Traugott


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  9. #509
    King Avatar von HaDi
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    Zitat Zitat von Handsome Beitrag anzeigen
    muss Dein Freund da viel dran warten?
    Die Dinger sind zwar nicht lange Zeit stimmstabil aber sehr robust. Also Wartung ist da kaum Thema.

  10. #510
    King Avatar von HaDi
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    Aus der Reihe: "Instrumente, deren Namen man kaum aussprechen kann", heute: the Aquaggaswack



    The Aquaggaswack is an odd music instrument with an equally odd and difficult to spell name. This interesting musical instrument was first made as mentioned by Curtis Settino, being composed of a medley of unique household instruments, all hung from a framework of metal galvanized plumbing pipes in a way easy to assemble and break down into pieces to be easy to transport.. First version was built in1996 and it was featured in an issue of Experimental Musical Instruments back in December of 1998. A good example of how to create music recycling materials.
    The first version of the Aquaggaswack dated in 1996 was narrower and only had 18 pot lids and no outer sections. The second and improved version was made in 1998, with 29 pot lids representing a majority of the notes in an octave, plus some quarter-tones. The center lids have mostly "bell"-like tones and the outer sets have a more "gong"-like tone. All the lids were obtained from thrift stores and friends and can be played with mallets, sticks and brushes. At various times both versions of the Aquaggaswack also included a cymbal, jingle bells, a cowbell with clacker and a mine cylinder.

    Das Ganze klingt dann so: https://www.youtube.com/watch?v=xNRjbLlngs0

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