Keyboardforum by Musiker Lanze

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  1. #541
    Gott Avatar von HaDi
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    Nach soviel erschreckender Zukunft (wer will schon nur auf Metallblättchen, die am Körper befestigt sind, Musik machen) zurück in die Anfangstage
    der digitalen Synthesizer: Heute der Triadex Muse



    This very unique machine is regarded by some as the first digital musical instrument. Designed by Edward Fredkin and Marvin Minsky at MIT, the Muse is an algorithmic music generator:
    it uses digital logic circuits to produce a sequence of notes based on the settings of various parameters.


    Since the Muse was designed as a composition tool, not a synthesizer, there is no control over the timbre of the sound; rather, the front panel controls affect the melodies that are generated.
    The four small sliders in the lower-left control Volume, Tempo, Pitch, and Fine Pitch. The switches to either side are used to start and stop the sequence, or to step through it note-by-note. Of the eight larger sliders on the right, four control the musical intervals used (labeled A, B, C, and D), and four control the theme (labeled W, X, Y, and Z). A rest can be substituted for the
    lowest note by flipping a toggle switch. The exact logic behind the composition engine is rather technical, and not exactly intuitive.



    The tempo clock can be slaved to that of another Muse, allowing for multi-part compositions.
    It is not known exactly how many Muses were made, but they are very rare, and were not available in stores.



  2. #542
    Administrator Avatar von Musiker Lanze
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    Die unendliche Geschichte... bin immer wieder mal beeindruckt was Du alles so an echt abgefahrenen Instrumenten ausgräbst.

  3. #543
    Gott Avatar von HaDi
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    Wenn man sich das Gepiepse vom Muse anhört, merkt man, wie weit wir heute bei digitalen System sind.

  4. #544
    Profi Member Avatar von Vangelisa
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    Ich stimme dem Lanze zu , tolle Ausgrabung ! Und dir auch HaDi , von wegen Gepiepse - hab´ jetzt im Urlaub mal Gelegenheit gehabt, eine Farfisa Orgel zu spielen , die piepst ja schon etwas weniger, ich weiß das die einen Ruf in der Musikgeschichte hat und sicherlich auch durchsetzungsfähig ist , ich würde mit so was aber nicht warm werden. Da hat sich bis heute zum Glück einiges verändert.

    Kerstin

  5. #545
    Gott Avatar von HaDi
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    Zitat Zitat von Vangelisa Beitrag anzeigen
    eine Farfisa Orgel zu spielen , die piepst ja schon etwas weniger
    Eine Farfisa Professional hatte ich auch und die klang gar nicht so verkehrt (die 2-manualige Ausgabe spielte Irmin Schmidt von Can). Außerdem jagte ich die
    auch durch mehrere Electro-Harmonix-Effektgeräte (Mistress Flanger, Hot Tube Verzerrer, Y-triggered Filter).


  6. #546
    Administrator Avatar von Musiker Lanze
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    Der Keyboarder macht da am Anfang ja wohl eher einen auf Percussionist.

  7. #547
    Gott Avatar von HaDi
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    Hier noch einige Infos zum Keyboarder:

    Schmidt gründete mit 16 Jahren ein Schulorchester, das er dirigierte. 1956 veranstaltete er in der Aula seines Gymnasiums ein Jazzkonzert. Dann diplomierte er am Konservatorium Dortmund mit Auszeichnung als Klavierlehrer und hatte damit die Voraussetzung, an eine Musikhochschule zu gehen, um Dirigieren und Komposition zu studieren. Zunächst studierte er an der Essener Folkwang Hochschule, wo ihn György Ligeti für Klangfarben sensibilisierte, dann am Mozarteum Salzburg und der Hochschule für Musik Köln. In Köln studierte er von 1964 bis 1966 Kompositionslehre bei Karlheinz Stockhausen. Schmidt war zunächst hauptsächlich als Dirigent tätig und leitete für zahlreiche Konzerte die Bochumer Symphoniker, die Wiener Symphoniker und das 1962 von ihm gegründete Dortmunder Ensemble für Neue Musik. Er erhielt mehrere Dirigierpreise. Weiterhin fungierte er als Kapellmeister am Stadttheater Aachen und war auch als Dozent für Musical und Chanson an der Schauspielschule Bochum tätig. Daneben konzertierte er als Pianist.
    1968 gründete er zusammen mit Holger Czukay, Michael Karoli und Jaki Liebezeit die Band Can

  8. #548
    Gott Avatar von HaDi
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    Und heute wieder ein Synthesizer, der es nicht über den Prototypstatus hinaus geschafft hat: der E-Mu Audity

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Name:	E-mu_Audity.jpg 
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Größe:	34,6 KB 
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    Wie schön wäre es gewesen, WENN … Ja, wenn Sequential Circuits anno dazumal (1980) weitere Lizenzgebühren
    für den Prophet-5 (E-MU Patente: Tastatur-Scanning, SSM-Schaltkreise) bezahlt und so das AUDITY Projekt nicht zu Fall gebracht hätte.

    Der 16-stimmige E-MU-Analogsynthesizer wäre der wohl mächtigste “Analoge” aller Zeiten geworden. Natürlich zu einem astronomischen
    Preis: ca. 60.000 USD waren für den AUDITY veranschlagt. Eine Summe, die weltweit wohl nur einige Dutzend Musiker hätten aufbringen können.

    Der einzige AUDITY “in natura” steht im National Music Centre in Calgary, Kanada. Die zum Instrument gehörende Tastatur ist ein adaptiertes
    polyphones 4060 Keyboard des E-MU-Modularsystems.

    Dieser AUDITY dürfte innen übrigens leer sein. Kurz nach Aufgabe des Projekts wurden die vorhandenen Sound-Karten entnommen und
    in abgespeckter Variante von diversen Musikern (Peter Baumann, Pat Gleeson) zum Einsatz gebracht.

    Ein Tondokument zu diesem Synthesizer konnte ich leider nicht finden.
    Geändert von HaDi (15.10.2017 um 10:37 Uhr)

  9. #549
    Gott Avatar von HaDi
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    Noch mal einen Schritt zurück in der Geschichte der elektrischen / elektronischen Musikinstrumente. das Bode Melochord

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ID:	1834

    Wikipedia sagt uns Folgendes zum Melochord:

    Das Melochord ist ein elektronisches Musikinstrument, das als eine Frühform des Synthesizers angesehen werden kann.
    Es wurde 1947 von dem deutschen Ingenieur Harald Bode entwickelt und kam im Studio für elektronische Musik des
    Westdeutschen Rundfunks in Köln während der 1950er Jahre zum Einsatz.


    Das Melochord war ein einstimmiges Instrument, es besaß einen mit Röhren aufgebauten Tongenerator und eine Schaltung
    zur Formung der Hüllkurve. Die Klaviatur umfasste drei Oktaven. Gestimmt war das Instrument in einer herkömmlichen
    gleichtemperierten Skala. Der Tonumfang war durch Schalter auf sieben Oktaven erweiterbar. Die Lautstärke konnte mit
    einem Pedal beeinflusst werden.

    In Ermangelung eines Tondokuments, hier ein link zu Videos über Harald Bode: http://econtact.ca/13_4/palov_bode_video.html

  10. #550
    Gott Avatar von HaDi
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    Nach der vielen Elektronik der letzten Zeit, heute mal wieder ein traditionelles Instrument aus einem andern Kulturkreis: Die Shamisen

    Besonders typisch für den asiatischen Klang erscheint westlichen Ohren das schnarrende Geräusch der Lauteninstrumente wie der Shamisen.
    Dieses auch als Langhalslaute bezeichnete japanische Saiten-Instrument wird seit rund 430 Jahren in den Geschichtsbüchern erwähnt. Tatsächlich
    ist die Shamisen aber deutlich älter und weiter verbreitet, als man auf den ersten Blick vermutet. Sie basiert auf der chinesischen san-hsien,
    die ab dem 13. Jahrhundert vom Festland den Weg auf die japanischen Inseln fand. Aber auch die Chinesen haben das Instrument vermutlich nicht erfunden,
    da einiges darauf hindeutet, dass die enge Verwandtschaft zu zentralasiatischen Instrumenten wie der Sitar kein Zufall ist. Die japanischen
    Instrumente unterscheiden sich aber durch Weiterentwicklung und kulturelle Unterschiede deutlich von denen, die beispielsweise in Indien verwendet
    werden. Auffällig ist jedenfalls der besonders lange Hals der Shamisen, der einen Kontrapunkt zum eher gedrungenen, runden Körper setzt,
    der in der Regel mit Tierhaut bespannt ist. Es gibt auch keine perfekten Normen, nach denen diese japanischen Musikinstrumente gefertigt
    werden, da es je nach Musikstil Variationen in der Konstruktion gibt.

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