Keyboardforum by Musiker Lanze

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  1. #1
    King Avatar von Zierenberg
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    Standard Low Budget Monitoring & Mixing Tricks

    Hallo ich wollte mal ein nicht ganz unwichtiges Thema starten:


    ----- L O W B U D G E T M O N I T O R I N G -----
    und andere unerwartete Monitor und Mixing-Tricks


    Per sogenannten "Low Budget Monitoring" wird gemasterte(s) Musik/Audio auf Herz und Nieren geprüft. Der Sinn dahinter: wenn der Klang sozusagen auf einer einfachen Abhörsituation gut funktioniert, dann "ist dieser richtig gemacht". Wer kennt das nicht - unterm HiFi-Kopfhörer ein Genuss, der teure Monitor-Lautsprecher spielt geilen Sound und dann auf dem Fernseher klingt es verschmiert, zu dunkel, etc...

    Man soll ja für das Monitoring immer auf vielen Stellen probieren u.a. mehrere Kopfhörer verwenden und ein wichtiger Punkt ist dabei das Low Budget Monitoring. Dafür werden gern Flohmark-Radios, günstige Stereo-Anlagen und spezielle passive/aktive Ein-Wege-Lautsprecher verwendet.

    Evtl. hat ja jemand Erfahrungen und Vorschläge...

    Mein Vorschlag:



    AEG MRC 4132 BT : ein Radiowecker mit Bluetooth und Aux-Eingang in stereo (Miniklinke). Etwas schwierig beim Bedienen (lernt man aber) mit recht gutem, vor allem sauberen Klang. Ist zumindest im Radiobetrieb auch auf MONO schaltbar...

    Entlarft ganz gut die Zusammenhänge, vor allem aber die Durchhörbarkeit von Mitten und Höhen - bei den Bass-Einstellungen konzeptionell-bedingt weniger gut - jedoch auch erstaunlich was die kleine Kiste darin noch so kann.

    Mit vollem Pegel versorgt geht der recht laut - man sollte die Laustärke von Windows mit der des Radio-Empfangs in etwa abgleichen. Sofern der Kopfhörer-Ausgang Radio-Übertragung-Lautstärke bereit stellen kann, da dann das Gehäuse-Verzerren minimiert ist und der Eingang nicht übersteuert.

    Die digitale Lautstärkeregelung des Weckers sollte man maximal auch nur 2 Stufen weniger, als mit dem Maximum von 32 Stufen anfahren.

    Preis: 25-35 Euro.
    Geändert von Zierenberg (12.10.2015 um 16:53 Uhr)

  2. #2
    King Avatar von Zierenberg
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    Es geht hier um Tricks um einen guten Sound hinzubekommen, man kann z.B.: sein Recording-System mit einem simplen Trick nach Verfärbungen und Eigenarten überprüfen:

    Es befinden sich ja meist mehrere analoge/digitale Geräte und der PC samt Audio-Programm im externen Recording-Wust. Ist man da sicher das hier der Audiopfad noch neutral klingt?

    Zur Überprüfung gibt sicher viele Wege, u.a. dem hier:

    Ihr lasst ein euch bekanntes Audio-Signal einmal auf direktem Wege zu Gehör kommen und einmal durch alle, neutral eingestellten Geräte, welche Ihr so beim Produzieren verwendet. So das man A/B Umschalten kann - dann bekommt man mit wo man Schwächen im System hat oder ob hier mache Geräte verfärben....

    Dazu kann man sich eigene Referenz-Aufnahmen anlegen. Ein paar lieblings-Musiken wählen (auf originalen CD´s) in denen man Bässe, Mitten und Höhen gut heraus hören kann. Dann diese 1:1 mit möglichst neutralen Einstellungen und möglichst wenig Geräten kopieren. (Z.B. puristischer Player, Wandler, Recorder)...

  3. #3
    King Avatar von Zierenberg
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    Bei der Arbeit mit dem Teil fällt auf das es sehr gut Dynamik-Einstellungen der Kompression darstellen kann....

  4. #4
    King Avatar von Zierenberg
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    Ein Recording Trick mit dem Mikrofon:


    Viele haben Probleme mit dem Pop- nun ist es so das man zwar mit Abstand und/oder Popschutz dagegen angehen kann, aber das Problem bleibt häufig bestehen, besonders bei sehr sensiblen, frei liegenden Kapseln.

    Abgesehen davon ändert sich auch die wahrgenommene EQ, wenn man den Abstand ändert (Nahbesprechungseffekt, etc.).

    Ein erfolgreiches Experiment ist das 90° verdrehen der Kapsel mit seitlicher Positionierung vor dem Mund (links oder rechts). Da sich der Schall kreisförmig ausdehnt nimmt das Mic den vollständigen Klang auf ohne den Direktschall zu bekommen. Diese Aufnahme wurde von mir so gemacht:

    https://soundcloud.com/ren-zierenberg/baptism

    Somit konnte das Mic nur wenige cm vom Mund entfernt mit freiliegender Kapsel auch Raumschall mit einfangen (Sennheiser e965).

  5. #5
    King Avatar von Zierenberg
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    Hier mal ein wirklich guter und bezahlbarer Monitor - Kopfhörer:

    AKG K550 (geschlossen, um die 170,-€)

    http://www.thomann.de/de/akg_k550.ht...Ub4RoCWpzw_wcB

    AKG schreibt nicht umsonst "Reference Headphones" darauf...

    ...er kann das gesamte Hörspektrum sehr gut mit viel Reserven wiedergeben bis hin zu tiefsten Bässen. Als einer der wenigen Kopfhörer kann er auch das Orgel-Ü gefühlt 100% zu Gehör bringen, so wie es sein sollte. Das kommt auch der Darstellung von Bläsern zu gute, über dessen hinaus dämpft er gut nach außen hin.


    Absolut Top!

  6. #6
    Gott Avatar von HaDi
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    Ich höre lieber mit meinem Ultrasone Signature Pro ab (spielt preislich leicht in einer anderen Liga).

  7. #7
    King Avatar von Zierenberg
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    Ultrasone Pro..., den wollte ich schon lange haben, habe dann aber nen Sennheiser HD800 gekauft, allerdings offen - taugt nicht für alles, aber zum Genießen und zum Überprüfen nat. auch...

  8. #8
    King Avatar von Zierenberg
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    Das vermutlich beste Wissen wenn es um MP3 Codierung geht:

    http://www.justmastering.com/article-mixingformp3.php

    Und hier ein hilfreiches Werkzeug/Wissen für den professionellen End-Lautstärkemix:

    https://www.youtube.com/watch?v=gpyt0NNUzDU

    Leider sind diese Informationen auf Englisch verfasst...
    Geändert von Zierenberg (08.11.2015 um 20:13 Uhr)

  9. #9
    King Avatar von Zierenberg
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    Standard Denoising

    Man macht ja meistens Aufnahmen in denen man später die Musik "ausschneidet", d.h. Anfang und Ende fadet. Es ist positiv für die Arbeit mit Denoisern wie "Sonnox Denoiser" wenn man die Aufnahme-Version ausgeschnitten und das Original behält. So lässt sich im Anfang (Grundrauschen) das Signal analysieren und freezen für das Rendern (Denoising) z. B.: für die schon im Vorfeld (vor dem Mastering) ausgeschnittene Version.

    Man kann nat. auch die gemasterte Version im Nachinein noch ausschneiden, ändert allerdings den Klang innerhalb der Fades - je nach Geschmack kann man das besser oder schlechter finden.

  10. #10
    King Avatar von Zierenberg
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    Standard Hohe Auflösungen

    Hohe Auflösungen (high Resolutions) haben ihre Vorteile bei der Dichtigkeit im wahrgenommenen Signal und auch im Analysing sowie bei der digitalen Dynamik-Bearbeitung. Auch die Höhen Darstellung und das Bassgefühl ändern sich, ein wenig lässt es sich so beschreiben:

    Nehmt mal eine qualitativ gute CD bei eurer Stereo-Anlage und spielt einen Titel von eurer liebsten Sitzposition und Lautstärke ab - allerdings mit Stoffbespannung vor dem Lautsprechern. Nun das Ganze danach noch einmal allerdings ohne Stoffbespannung an den Lautsprechern (falls das möglich ist).

    Dieser wahrgenommene Unterschied entspricht einer Resolution-erhöhung (Upscaling). So kann man sich den Unterschied von CD zu SACD/BluRay in einem Experiment in den eigenen 4 Wänden besser vorstellen.

    Windows 7 arbeitet bei mir mit dem normalen Treiber problemlos bis zu 32Bit 192Khz (auch der Media-Player). Das entspricht etwa der 10fachen Speicherdichte von Audiodateien zum herkömmlichen CD-Format.

    Ob da intern ein Downscaling stattfindet oder nicht lässt sich schwer überprüfen. Doch die Unterschiede in den Bearbeitungen sind durchaus hörbar und für mich positiv. Es kann bei solchen Aufnahmen ein ungewohntes Klangbild entstehen - mit sehr viel Höhenspecktrum - um dem (falls) unerwünschten Effekt entgegen zu wirken kann man "roll-off Filter" sinnvollerweise bei unter 40Hz und über 15.000Hz setzen. Manche Equalizer haben dafür Buttons (Elysia Museq) - hier muss man nur die Freq. einstellen.

    Andere (Steinberg - Studio -EQ) haben dafür unterschiedliche Kennlinien zur Auswahl.


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