Keyboardforum by Musiker Lanze

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  1. #11
    King Avatar von Snoopy
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    Zitat Zitat von Music4Life Beitrag anzeigen
    Naja, mal ehrlich - Der reale Alltagswert bei USB2.0 liegt bei gerade mal 33-40 MByte/Sekunde.
    Jepp,

    das sind dann aber 264 - 320 MegaBIT pro Sekunde
    Gruß aus Ostfriesland

    Holger
    - - - - - - - - - - - -
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  2. #12
    Gott Avatar von HaDi
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    Merkwürdig ist sowieso, dass so wenige "Digitale" Keyboards/Synthies eine digitale Schnittstelle haben und doppelt gewandelt werden müssen (D/A -> A/D). Mein Kurzweil hat immerhin eine S/PDIF-Schnittstelle und mein Focusrite auch. So kann ich meinen Kurzweil ohne Wandler in meine DAW bringen. Es ist auch die Frage, wenn man mit 96khz/24 Bit aufnimmt und dann nach CD-Qualität runterwandelt (44,1 khz/16 Bit), was da von der hohen Auflösung übrigbleibt. Die Frage der Latenz ist natürlich auch die Frage der Güte der Treiber. Ein Nicht-ASIO-Treiber macht bei Windows sowieso keine gute Figur. Natürlich sind die RME-Sachen da ungeschlagen, kosten aber auch nicht gerade wenig.

    Falls man einen Apfel-Computer hat, gibt es natürlich auch schöne thunderbolt-Interfaces (die laufen dann sogar mit 192khz - aber wer braucht das, hört jemand
    bis 96khz die Fledermäuse trillern?).
    Geändert von HaDi (10.01.2016 um 22:17 Uhr)

  3. #13
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    Zitat Zitat von Snoopy Beitrag anzeigen
    Jepp,

    das sind dann aber 264 - 320 MegaBIT pro Sekunde
    Ups glatt überlesen...

    steht denn das Focusrite 2i2 dem 2i4 nach? Oder habt Ihr ne andere Empfehlung um mal bischen rumzuprobieren mit DAW Recording?
    Den Midi out brauche ich nicht, da geh ich zur Not direkt mit dem Motif per USB raus.

  4. #14
    King Avatar von Zierenberg
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    @Music4Live - Du kannst davon ausgehen das da kein weiterer Qualitäts Unterschied ist, außer das die Kanal Zahlen und die Ausstattung sich ändert. Warum? Weil das billiger für den Hersteller ist, deshalb haben wir u.a. so gute günstige Keyboards...

    ...weil die die Chips in Massen kaufen, wenn schon denn schon und dann nur einmal nen Treiber/Software entwickeln müssen...

    @Hadi: Es hat mit der Frequenz des Hörens nicht unbedingt&direkt etwas zu tun (bzw. nicht nur), sondern es ist die Abtastrate, wie fein das Audio aufgelöst (abgetastet, digitalisiert) wird.

    Deshalb hört man auch bei kleineren Auflösungen das Audio noch sehr gut, da sich dank analoger Schallwandler Glättungen ergeben, welche die "fehlenden Signale" zum Teil auf Grund ihrer Trägheit ausgleichen. Das ist auch der Grund warum auf ganz sensiblen Kopfhörermembranen plötzlich die eine oder andere MP3 deutlich scheiße klingt. Denn diese Membranen geben das dann auch wieder... ...und wegen den digital Ausgängen: ich denk mal das ist ein Kostenfaktor, welcher gern eingespart wird.
    Geändert von Zierenberg (10.01.2016 um 23:54 Uhr)

  5. #15
    Gott Avatar von HaDi
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    Zitat Zitat von Zierenberg Beitrag anzeigen
    @Hadi: Es hat mit der Frequenz des Hörens nicht unbedingt&direkt etwas zu tun (bzw. nicht nur), sondern es ist die Abtastrate, wie fein das Audio aufgelöst (abgetastet, digitalisiert) wird.
    Da muss ich leider Einspruch erheben. Nach dem Nyström-theorem ergibt die Abtastfrequenz : 2 die höchstmöglich darstellbare Frequenz.

  6. #16
    King Avatar von Snoopy
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    Zitat Zitat von HaDi Beitrag anzeigen
    ...Nach dem Nyström-theorem ergibt die Abtastfrequenz : 2 die höchstmöglich darstellbare Frequenz...
    Hi,

    wenn ich das richtig verstehe, würde das aber heissen, daß bei 44 kHz Abtastfrequenz maximal 22 kHz "dargestellt" werden können.

    Beim Menschen ist aber im allgemeinen bei ( so ich mich recht entsinne ) 15 kHz eh Schluß, bei älteren noch viel eher
    Gruß aus Ostfriesland

    Holger
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  7. #17
    Profi Member Avatar von Music4Life
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    Leider ist das mit der Hörkurve im Alter so

    Mehr als 44khz Abtastung macht auch keinen Sinn, selbst bei CDs liegt der max. Wert der wiedergegebenen Frequenzen bei 20kHz.
    Eine Überabtastung wäre also Resourcenvergeudung
    Interessanter wäre hier die Datenrate in Bezug auf den Dynamikumfang, also 16 oder 24 Bit.
    Und ob das im Hobby Bereich überhaupt bemerkbar ist.
    Geändert von Music4Life (12.01.2016 um 00:22 Uhr)

  8. #18
    Gott Avatar von HaDi
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    Zitat Zitat von Music4Life Beitrag anzeigen
    Leider ist das mit der Hörkurve im Alter so
    Tja, so ist es leider. Wenn man in jungen Jahren viel laute Musik gehört hat, wird das im Alter noch schlechter. So konnte ich bei unserem Besuch im WDR-Elektronikstudio feststellen, dass ich erst unter 12kHz was höre. Wir hatten dort einen Sinusgenerator ausprobiert und sind von 20kHz langsam runtergefahren. Ich war so ziemlich der letzte, der etwas hören konnte .

    Vielleicht noch einmal zum Thema hohe Abtastraten. Natürlich gibt es auch kein Mikro, das 96khz aufnimmt, geschweige Lautsprecher, die noch etwas rüberbringen (wozu auch - hört doch eh keiner ). Man setzt die hohen Abtastraten (Oversampling) dazu ein, die Anfälligkeit bei der Wandlung gegen Fehler (Jitter) zu verringern. Da man den Frequenzbereich nach oben durch ein Tiefpassfilter begrenzen muss, kann die Güte des Filters verringert werden, wenn die Abtastrate genügend hoch ist.

  9. #19
    Gott Avatar von HaDi
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    Zitat Zitat von Zierenberg Beitrag anzeigen
    Das ist auch der Grund warum auf ganz sensiblen Kopfhörermembranen plötzlich die eine oder andere MP3 deutlich scheiße klingt. Denn diese Membranen geben das dann auch wieder... ...und wegen den digital Ausgängen: ich denk mal das ist ein Kostenfaktor, welcher gern eingespart wird.
    MP3 ist wieder eine andere Sache, hier wird das Signal ja bewußt komprimiert um Speicherplatz zu sparen. Aufgrund pschoakustischer Phänomene des menschlichen Hörens (Frequenzbereiche, die kaum wahr genommen werden) können hier Daten herausgerechnet werden. Dieses Format ist aber im Tonstudiobereich weniger interessant, da die "Nachbehandlung", die Sache nur verschlimmert.
    Geändert von HaDi (12.01.2016 um 09:55 Uhr)

  10. #20
    King Avatar von Zierenberg
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    Zitat Zitat von HaDi Beitrag anzeigen
    Da muss ich leider Einspruch erheben. Nach dem Nyström-theorem ergibt die Abtastfrequenz : 2 die höchstmöglich darstellbare Frequenz.
    Deswegen schrieb ich "bzw.: nicht nur", denn hören tuen wir ja immer gleich - entscheidend sind sicherlich beide Faktoren, aber aus der Praxis ist die feinere Auflösung wichtiger. denn ab ~ 16.000Hz aufwärts sinkend (Roll off) ist ja bekanntlich am Ohr schluss...


    Wegen MP3, die "fehlenden Signale" hatte ich doch erwähnt...
    Geändert von Zierenberg (12.01.2016 um 22:13 Uhr)

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