Keyboardforum by Musiker Lanze

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  1. #1
    Administrator Avatar von Musiker Lanze
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    Pfeil kurze Improvisation auf "Yamaha Montage 6" mit dem Bösendorfer "Imperial Grand" Piano

    auf Wunsch eines User aus unserem Forum hab ich heute mal auf die Schnelle diese kleine Improvisation HIER mit dem Bösendorfer "Imperial Grand" Piano aufgenommen.

    Den Bösendorfer gibt bis Ende des Jahres noch gratis beim Kauf eines Montage von Yamaha mit dazu.

  2. #2
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    Ich finde du machst das prima!
    Man darf dabei jedoch nicht vergessen, dass der Klang eines Bösendorfers nicht nur aus dem Resonanzboden kommt, wie bei einem Steinway, Yamahas oder Kawais, sondern aus dem kompletten Instrument. Da klingt wirklich das gesamte Klavier.
    Ich hatte das Erlebnis dieses großartige Instrument aus nächster Nähe bei Proben meiner Frau vor einem Konzert aus nächster Nähe zu hören. Anfangs war meine Frau erschüttert von der Lautstärke des Flügels. Gerade dann wenn man lediglich zuhause auf einem Clavinova übt.
    Da ich bei Steinway Unterricht hatte, kann ich einen gewissen Vergleich anstellen. Der Steinway klingt etwas härter, auch brillianter. Der Bösendorfer hat einen sehr tiefgreifenden Klang, den man fast schon körperlich empfindet.
    Bis zu diesem Zeitpunkt hätte ich nicht gedacht, dass es diese Unterschiede zwischen insgesamt nicht ganz preiswerten Tasteninstrumenten gibt.
    Der Klang hier auf dem Montage ähnelt tatsächlich einem Bösendorfer von der Klangcharakteristik. Wer den tatsächlichen Klang mal empfinden möchte, sollte sich einfach einen Bösendorfer Imperial beim Store bestellen. Sollte der einem nicht gefallen, dann hat man die Rücksendemöglichkeit nach dem Fernhandelsgesetz.
    Der Service sagt dann, packen Sie ihn ein und senden sie ihn zurück. DHL schafft das schon.
    Gruß Lutz

  3. #3
    Gott Avatar von Zierenberg
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    @ Lutz, danke für diese tollen Informationen. Aber - äh - sollte das als Witz gemeint sein... ? Man bestellt sich einen Flügel - um den mal hören zu können und dann den wieder zurück zu schicken?

    Wie wäre es denn wenn man in nen passenden Store fährt und einfach mal drauf klimpert... :o

    Grüße,
    René

  4. #4
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    Hallo René,
    mit dem Ausprobieren im Geschäft hast du mich auf eine Idee gebracht. So kann man das auch machen! :)

    Ja natürlich war es Spaß!

    Übrigens hat auch Musicstore keinen Bösendorfer mal so schnell im Schaufenster. Das sind alles Einzelstücke.
    Die werden auch nicht so massenweise verkauft. Von dem in unserer Schule gibt es gerade mal 5 Stück weltweit.
    Ein Imperial füllt locker ein Wohnzimmer und wiegt so viel wie ein größeres Pferd, nämlich 700 kg. Man sollte schon zu zweit sein, wenn man ihn mal umstellen möchte.
    Also nichts für einen Auftritt. Dann noch eine Warnung, der hat keine Begleitautomatik eingebaut. Der Spieler ist die Begleitautomatik. Und den Midianschluss sucht man vergeblich.
    Gruß Lutz

  5. #5
    Gott Avatar von Zierenberg
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    @Lutz:



    Ja, ne -> aber Midi hat der - nachdem ich das Ding getuned habe und fliegende Beine...


    Blos das war kein Witz. Draufstellen würde ich dann nen Schmidtsynthesizer und ne aktive Nubert mal 8. Ich vermute es würde komisch klingen, dann müsste noch ein 8 kanaliger Apollo samt MAC dazwischen - dann wäre es cool. Aber dann wär ich wohl täglich kiffen- und saufender Millionär... ...und würde selten, nat. verpeilt, aber Schrott wie immer, oder noch schlimmer spielen....

    :p


    Ach wenn ich so drüber nachdenke kann ich das am Wochenende schon simulieren... ...ne Misst, dieses und nächstes noch nicht... ...aber die Aufnahme, bring ich hier als Link, versprochen!

    René

  6. #6

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    Ich kann es leider momentan nur am Laptop hören, daher erlaube ich mir kein Urteil. Was ich heraushören möchte ist genau das mit dem 3D-Klang des Instrumentes: Ich mache ja Klavieraufnahmen, hatte auch schon BD und SW, alles jenseits der 100k-Klasse und es sind so viele Dinge klanggebend. Bei den Instrumenten - speziell des Bässen - ist es praktisch unmöglich mit einem Mikro zu arbeiten, weil einem immer etwas fehlt, was in der Distanz über den Raum klingt. Mehrere Mikros erzeugen aber eine Reihe kaum beherrschbarere Effekte, wenn man sie zusammenmischt oder bearbeiten möchte, um den Klavierklang zu ändern, z.B. die gefühlte Distanz zu erhöhen, indem man einen Raum hinzusetzt. Dann ist es so, dass die Energie, die man ins Instrument hineinspielt und sich im Holz sammelt, um es vereinfacht zu formulieren, leider ganz und garnicht die einfache Superposition einzelner Töne oder deren ungehörten Reste sind, sondern das Holz hat ein Eigenleben. In der Realität gibt es dieses Eigenleben einmal Dreidimensional. Bei gegriffenen Akkorden, deren Töne dann noch lange liegen und ausklingen, gibt es dieses das 20x zweidimensional aus der Konserve. Und das hört sich komplett anders an.

  7. #7
    Gott Avatar von Zierenberg
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    Hallo Engineer,


    Original und Key werden letztendlich nie exankt gleich klingen können. Das ist doch ein Naturgesetz. Genau betrachtet gibt es auch nichts exakt 2x in der Natur - das geht nicht, nicht mal im Kleinsten... ...kann man nachlesen: Unschärferelation. Aber nichts desto trotz hat man rel. günstig nen interessanten Sound - mit dem Flügelsampleset am Montage. Klingt schön fett würd ich sagen, nat. hört man die Grenzen der Synthese - das ist normal, obwohl ich den echten Sound noch nicht gehört habe. Ist eines dieser Dinge, welche man wirkl. mal erlebt haben sollte, was?

    Mechanische Intrumente sind nicht einfach anders zu klonen - ist doch gut so, denn so haben diese einen bleibenen Reiz und entsprechen dem baul. "Meisterwerk" und machen dieses zu dem was es ist.


    Grüße,
    René
    Geändert von Zierenberg (16.12.2016 um 13:49 Uhr)

  8. #8
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    Zitat Zitat von Zierenberg Beitrag anzeigen
    - das ist normal, obwohl ich den echten Sound noch nicht gehört habe. Ist eines dieser Dinge, welche man wirkl. mal erlebt haben sollte, was?
    Grüße,
    René
    Hallo René,
    der Unterschied zum Original ist auch bei allen anderen Naturinstrumenten und deren Wiedergabe durch ein Keyboard zu hören.
    Bei Bösendorfer oder mal allgemein bei einem Flügel kommt der Klang aus dem gesamten, riesigen Instrument. Es wird ja nicht nur eine Saite angeschlagen, sondern viele über den gesamten Klangkörper verteilt.
    Jeder der eine Trompete im Original gehört hat, weiß, dass zu einer Wiedergabe über Lautsprecher Welten liegen.
    Den Bösendorfer kann man tatsächlich körperlich wahrnehmen. Dann kommt auch noch die gesamte Raumcharakteristik dazu.
    Das Keyboard ist prima, hat aber gegen ein Naturinstrument keine Chance.
    Gruß Lutz

  9. #9
    Gott Avatar von HaDi
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    Und nicht nur der Klang. Ich konnte schon öfters im Konservatorium einen Steinway- und Bechstein-Flügel spielen. Das Spielgefühl (Tastatur) auf einem echten Flügel konnte ich auch nicht ansatzweise bei einer guten gewichteten Hammertastatur finden.

  10. #10
    Gott Avatar von Zierenberg
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    @ Lutz - bin völlig Deiner Meinung!

    @HaDi - ich fand die Kawai MP10 Tastatur gut - bin aber auch nicht der große Spieler - wie Du ja weißt. Auch der Tastaturmix beim Physis Piano H3 - funzt gut - für mich unglaublich gut drauf zu Orgeln und Piano spielen geht nat. noch i.o...


    René

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