Keyboardforum by Musiker Lanze

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  1. #21
    XXL Member Avatar von whtech3500
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    Hallo Lutz,
    nach langem überlegen habe ich den Verdacht, dass durch die
    andauernden Strafverfahren der Bank und die damit einhergehenden
    Strafzahlungen im Ausland einfach kein Geld für Erneuerungen und Investitionen ins Online Banking über bleibt.
    Wäre zumindestens ein Grund.

    Als Zusatz stolper ich gerade über das Wort wäre oder währe, da habe ich die gehobene Form gerade nicht gewählt.

    Zitat " Der Konjunktiv II (Möglichkeitsform) von sein wird ohne h geschrieben: Ach, wäre es doch schon Sommer! Ich wäre jetzt so gern in Italien! Bei »währe« handelt es sich hingegen um eine Form von währen in der Bedeutung von »fortbestehen; andauern«, was eher der gehobenen Sprache zuzuordnen ist: Ihr Glück währte nur einen Sommer. Was lange währt, wird endlich gut." Zitat Ende
    So schwer kann deutsch sein.

    Grins.

    L.G.

    Werner
    Ich bin Freak, mit dem neuen
    Yamaha PSR-S970, und einem Oldi PSR9000 / PSR8000 / SX-KN3500 /SX-KN3000




  2. #22
    XL Member Avatar von wohliks
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    Zitat Zitat von Lutz Beitrag anzeigen
    Es ist das leichteste und sicherste Verfahren mit einer App seine Bankgeschäfte zu führen. Dies wurde durch die Zeitschrift Finanztest bestätigt.
    ...das gilt aber nur, wenn Online-Banking und Empfang der TAN nicht auf demselben Gerät stattfinden!
    Viele Grüße
    Bernhard

  3. #23
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    Hallo Bernhrd,
    das wird auch in allen Fällen so sein. Die App auf meinem Smartphone erledigt alle Bankgeschäfte ohne das TAN-Verfahren. Dafür ist diese ja auch ausschließlich bestimmt. Die Authentifizierung erfolgt über das Bestsignverfahren oder den mitgeführten Kartenleser. Dies sind die sogenannten pushTAN-Verfahren.

    Wenn ich dies hingegen im Onlinebanking vom Tablet, Laptop oder PC mache, kommen drei Verfahren in Betracht.

    1.Die Durchführung von Überweisungen per TAN-Eingabe, die man auf dem Postweg erhalten hat, sofern von einer Bank noch das TAN-Verfahren verwendet wird.

    2. Per Erhalt der TAN, die man über eine SMS per Mobillfunk erhält.

    3. Die Authentifizierung per Kartenleser.

    All diese genannten Verfahren Verfahren werden mit den schönen deutschen Begriffen:

    pushTAN, smsTAN und chipTan bezeichnet.

    Das bedeutet, dass niemals ein gleichzeitiger Empfang einer TAN und der anschließenden Überweisung stattfindet. Insofern sind diese Verfahren sehr sicher.

    Das papierbezogene TAN-Verfahren wird von wenigen Banken noch vorübergehend aufrechterhalten, da oft ältere Kunden ihr Handy nicht dafür nutzen wollen oder können. Das Verfahren verschwindet nicht nur zuletzt deswegen, weil alle Banken früher oder später auf jegliche Kommunikation per Schriftverkehr verzichten. Allein durch die Preisgestaltung versucht man die Kunden ebenso von schriftlichen Überweisungsträgern abzubringen.
    Geändert von Lutz (10.02.2017 um 08:15 Uhr) Grund: Ergänzung
    Gruß Lutz

  4. #24
    XL Member Avatar von wohliks
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    Zitat Zitat von Lutz Beitrag anzeigen
    Hallo Bernhrd, [...]
    Hallo Lutz,
    das ist mir alles bekannt - ich wollte mit meinem Einwand nur deutlich machen, dass Smartphone-Banking nicht per se sicher ist: Es ist nun mal traurige Tatsache, dass beim Smartphone-Banking nur wenige User ein sicheres Verfahren mit Kartenleser nutzen - die große Mehrheit macht Online-Banking auf dem Smartphone, lässt sich die smsTAN auf dasselbe Gerät senden und denkt sich nichts dabei.

    Was dabei herauskommen kann, liest man immer mal wieder in diversen Medien.
    Geändert von wohliks (10.02.2017 um 10:40 Uhr) Grund: sachliche Ergänzung
    Viele Grüße
    Bernhard

  5. #25
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    Zitat Zitat von wohliks Beitrag anzeigen
    die große Mehrheit macht Online-Banking auf dem Smartphone, lässt sich die smsTAN auf dasselbe Gerät senden und denkt sich nichts dabei.
    Ich hoffe, wir haben uns nicht missverstanden, denn das wäre aber vermutlich nicht die große Mehrheit. Denn wenn ich eine App der Bank auf dem Smartphone habe, werde ich damit eher weniger den Umweg über das Onlinebanking der jeweiligen Website durchführen.

    Die Zusendung der TAN per SMS geht ja vonhause aus über zwei verschiedene Wege, einerseits das Banking über die jeweilige Onlinebankingseite des Unternehmens und anderseits, dass man dann mit dieser Seite die TAN über das Handy per SMS anfordert. Es ist ja der durchaus seltene Weg, dass man SMS auf den PC bekommt. Das ginge zwar technisch ebenso, ist aber die große Ausnahme.

    Das gebräuchliche Verfahren über Onlinebanking plus SMS-TAN oder die Verwendung der App der Bank auf dem Smartphone machen 99 % der Kundenutzung aus, sagte mir unsere Bankberaterin gerade.

    Der ansonsten noch zur Verfügung stehende Weg per Telefonbanking oder die jeweilige Bankfiliale ist heute die große Ausnahme.

    Der mangelnde Sicherheitsaspekt bei den Papiertans ist vermutlich recht gering zu werten. Das würde bedeuten, dass jemand einen Brief abfängt und zusätzlich noch die letzte TAN zur Verfügung hat, um dann diese TAN freizuschalten, was völlig ausgeschlossen ist. Restrisiko, ein Einbruch bei dem die Täter alle erforderlichen Unterlagen aus den Ordnern sichten und dann noch die Passwörter für den Bankzugang kennen.
    Das ist absolut unwahrscheinlich, da Einbrüche nie länger als 5 Minuten dauern.

    Ich vermute mal, dass die unerlaubten Abbuchungen eher die Folge von recht starkem Leichtsinn sind oder aber diese vorgeschoben sind, wenn das Konto leer ist und man von der Bank sich etwas erhofft. Diese Betrügereien sind gar nicht mal so selten aufgedeckt worden. Dabei wird vergessen, dass dies dann auch dem Kreditinstitut belegt werden muss.
    Da eine Videoüberwachung erfolgt, kann man oft leicht den Kontoinhaber beobachten, wenn er selbst die Abhebung durchgeführt hat.
    Gruß Lutz

  6. #26
    XL Member Avatar von wohliks
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    Zitat Zitat von Lutz Beitrag anzeigen
    Ich hoffe, wir haben uns nicht missverstanden, denn das wäre aber vermutlich nicht die große Mehrheit. Denn wenn ich eine App der Bank auf dem Smartphone habe, werde ich damit eher weniger den Umweg über das Onlinebanking der jeweiligen Website durchführen.
    Doch - wir haben. Ich ziehe meinen Einwand hiermit zurück.

    Ich habe Unsinn geschrieben, weil ich von falschen Voraussetzungen ausgegangen bin - mir fehlt eigene Erfahrung in diesem speziellen Thema: Ich selbst mache mit dem Smartphone kein Online-Banking und nutze auf dem PC nicht die Web-Oberflächen der Banken, sondern arbeite mit einer Banking-Software und je nach Bank HBCI (Kartenleser) oder smsTAN.
    Viele Grüße
    Bernhard

  7. #27
    Gott Avatar von HaDi
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    Hier noch was zu SMS-TAN (von den Chaos-Computertagen):

    "Die Sicherheitslücken betreffen dabei einen großen Teil der Bevölkerung weltweit. Banken haben beispielsweise SMS-TAN alias mTAN als sichere Alternative zu den lange üblichen TAN-Blöcken auf Papier gefördert. Zweifel an dem System gab es schon lange. Als Kriminelle sich in Mobilfunkshops einfach Ersatz-SIM-Karten besorgten, wurden zielgerichtet Vermögende erst auf Rechnerseite angegriffen und aufgrund der dort erlangten Informationen - darunter auch die Mobilfunknummer - Kurznachrichten über eine Ersatz-SIM abgefangen. Die Angriffe wurden aber erschwert, seit viele Mobilfunkanbieter für eine Ersatz-SIM einen Personalausweis verlangen."

    Da O² es nicht für nötig hält bei Ersatz-SIMs sich den Perso vorlegen zu lassen, habe ich meinen Vertrag mit dieser Truppe gekündigt und bin auch auf ein anders Verfahren umgestiegen https://www.seal-one.com/devices.de

  8. #28
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    Zitat Zitat von wohliks Beitrag anzeigen
    Ich selbst mache mit dem Smartphone kein Online-Banking und nutze auf dem PC nicht die Web-Oberflächen der Banken, sondern arbeite mit einer Banking-Software und je nach Bank HBCI (Kartenleser) oder smsTAN.
    Der Kartenleser ist insgesamt sicher eine gute Alternative!
    Die beste technische Hilfe aber ist sicher insgesamt die eigene persönliche Hard- und Software zu nutzen, die zur Vorsicht mahnt.:)
    Gruß Lutz

  9. #29
    King Avatar von Snoopy
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    Zitat Zitat von Lutz Beitrag anzeigen
    ...Ich vermute mal, dass die unerlaubten Abbuchungen ...
    Hi Lutz,

    nur zur Klarstellung :

    "Unerlaubte" Abbuchungen kann man inenrhalb von 6 Wochen IMMER rückgängig machen.

    "Falsche" Überweisungen hingegen nicht. ( Deshalb sollte man, wo immer möglich, als Zahlweise den BANKEINZUG wählen )

    Zum eigentlichen Banking : Wie ich schon mal erwähnte, die bequemste ( und wohl auch sicherste, aber das ist ja "relativ" ) Art des Online-Bankings ist die Nutzung von spezieller Banking-Software ( egal, ob WISO, Quicken, TaxMan etc... ) die dann mit einer HBCI-Schlüsseldatei arbeitet.

    Wer da natürlich kein oder ein "1234" Passwort setzt...

    Bei meiner Kreditkarte wurde ( bzw. wir bis Ende Fabruar 2017 ) noch das ( überholte ) "Verisign" - Verfahren benutzt, welches meine ( Raiffeisen-Volksbank ) gekündigt hat und durch "VR-Secure-Card" Verfahren ( nutzt dann 2-Wege Verifizierung ) ersetzt.

    Mir ist es selbst 2mal passiert, daß ich nach Kauf ( in dem Falle bei Thoman ) keine TAN eingeben konnte ( kein Handy-Empfang mit D2 im Haus, deshalb bin ich jetzt bei O2 ).
    Also klickte ich auf "abbrechen"... und kam auf die Thomann Seite, wo dann der Kauf bestätigt wurde. Nach Anruf bei denen wurde das auch bestätigt.
    Also bei "Verisign" angerufen, Reaktion :"Oh, das SOLLTE eigentlich nicht sein".
    Sehe ich ( und mittlerweile wohl auch meine Bank ) auch so
    Gruß aus Ostfriesland

    Holger
    - - - - - - - - - - - -
    ( KORG PA4X-76 Musikant / Roland FR-3X )

  10. #30
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    Zitat Zitat von Snoopy Beitrag anzeigen
    Hi Lutz,

    nur zur Klarstellung :

    "Unerlaubte" Abbuchungen kann man inenrhalb von 6 Wochen IMMER rückgängig machen.
    Diese haben jedoch nichts mit Viren zu tun, sondern sind die Folge eines vorliegenden Lastschriftauftrages und einer Abbuchung die entgegen den eigenen Vorstellungen bzw. von Verträgen durchgeführt wurde.

    Bei einer missbräuchlichen Nutzung liegt die Ursache bei Überweisungen eigentlich nie am TAN-Verfahren. Dieses ist sehr sicher, sowohl papierbezogen, wie auch digital.

    Bei polizeilichen Ermittlungen ergeben sich meist zwei Ursachen. Die eine besteht darin, dass die Karte mit ihrer Geheimzahl ausgespäht und dann entwendet wurde, die andere darin, dass der Karteninhaber einen Missbrauch rechtswidrig anzeigt, da er selbst wohl zuviel Geld von seinem Konto abgehoben hat. Dies wird meist durch eine Kameraüberwachung bei Geldabhebungen aufgedeckt.

    Wird ein Verlust rechtzeitig beim Geldinstitut angezeigt, entsteht dem Bankkunden kein Schaden. Das ist der Preis, den die Banken für den bargeldlosen Zahlungsverkehr in Kauf nehmen.
    Dies betrifft sowohl die PIN-Eingabe in Geschäften, wie auch die dortige Unterschriftsleistung, die alternativ praktiziert wird.
    Gruß Lutz

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