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Thema: Kopfhörer Probleme (vereinzelte Verzerrungen)

  1. #1
    King Avatar von Zierenberg
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    Standard Kopfhörer Probleme (vereinzelte Verzerrungen)

    Hallo Leute,


    ich will mal auf ein möglicher Weise auftauchendes Kopfhörer Problem eingehen, vereinzelte, bisher unbekannte Verzerrungen mit einem Kopfhörer, welche nach gerissenem Membran klingen. Es kann sein das ein Haar in den Schutz vorm Kopfhörer Membran gekommen ist, bei solchen Verzerrungen möglichst schnell reagieren.

    Bei mir und Sennheiser HD 800 ist das eben passiert. Die Reperatur habe ich so veranstaltet: Mit einer Taschenlampe, einer spitzen und qualitativ feinen Zange (mangels einer Pinzette) und einem Wattestäbchen, welches mit etwas Honig klebend gemacht wurde konnte ich das, bzw. indessen die Haare aus der/den Hörmuschel entfernen.

    Allerdings braucht man dazu gute Augen.



    Grüße,
    René
    Geändert von Zierenberg (06.12.2017 um 17:04 Uhr)

  2. #2
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    Kopfhörer kommen auch irgendwann anders als Lautsprecher, eher an ihre Grenzen. Das fällt dann auf, wenn man Orgelsounds im 16'-Bereich mit höherer Lautstärke hört. Das bewältigen auch hochqualtiative Kopfhörer dann nicht mehr und es schnarrt.
    Das ist konstruktionsbedingt.
    Gruß Lutz

  3. #3
    King Avatar von Zierenberg
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    Überall steckt ein Limit drin. Ein EQ mit Tiefbassabsenkung könnte da helfen, allerdings geht sicher dann auch der Spaß n bissl flöten. Aber Lutz, wenn Du evtl. mal das Geld über hast:
    Ein AKG K550 MKII (geschlossen) bekommt man manchm. schon für 100,-€, bassmäßig habe ich nie einen besseren Kopfhörer gehört, der solche Bässe wiedergeben zu vermag.

    https://www.cyberport.de/?DEEP=B604-...xoC3E0QAvD_BwE
    Geändert von Zierenberg (07.12.2017 um 15:53 Uhr)

  4. #4
    Gott Avatar von HaDi
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    Das Beste was ich mal kopfhörermäßig testen durfte, war ein Stax für damals ca. 10.000 DM.

    Es geht aber natürlich noch teurer. Hier also das zur Zeit teuerste Modell

    https://blog.notebooksbilliger.de/se...erer-der-welt/
    Geändert von HaDi (07.12.2017 um 18:38 Uhr)

  5. #5
    King Avatar von Zierenberg
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    Ich mag meinen HD 800 (Sennheiser), nur soviel Direktheit wie ein AKG K550 kann er nicht, bei dem Sennheiser iss so n Bischen so - einfach nur gut, blos nicht zu viel. AKG´s allgemein haben iwie eine Mittendirektheit. B3 (auch Simulationen) klingt nirgend geiler als auf nem AKG, probierts aus - es rockt! Dennoch habe ich das Gefühl, dass es zwar viele gute Kopfhörer gibt (hätte auch gerne noch n paar mehr, z.B. mit Tesla Technik), aber Letztens habe ich ´nen guten Kopfhörer an irgend so ein modernes tragbares Handy gehört - kotz! Scheiss Sound, da war aber nicht der Kopfhörer schuld, sondern der AMP samt Wandler am Gerät! Auch wenn ich jetzt auf den Laptop meiner Mutter mit AKG K550 MKII gehe, was fürn Matsch...

    ...also Wandler und AMP nicht vergessen!
    Geändert von Zierenberg (08.12.2017 um 03:36 Uhr)

  6. #6
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    Zitat Zitat von Zierenberg Beitrag anzeigen
    Ein AKG K550 MKII (geschlossen) bekommt man manchm. schon für 100,-€, bassmäßig habe ich nie einen besseren Kopfhörer gehört, der solche Bässe wiedergeben zu vermag.
    Bei der Basswiedergabe schwöre ich auf meinen Teufel Aureol Real, der eine sehr ausgewogene Wiedergabe ermöglicht. Einen AKG habe ich auch, der jedoch nach einer gewissen Zeit sich in Teilen auflöste.
    Doch die Grenzen der Kopfhörer sind oft nicht hersteller-, sondern konstruktionsbedingt. Es liegt daran, dass eine kleine Membran nicht diese Bewegungen ausführen kann, wie es gefordert wird. Bei den Höhen ist auch irgendwann Schluss, doch das hören dann viele gar nicht mehr. Bei Berufsmusikern soll das ziemlich häufig sein.
    Gruß Lutz

  7. #7
    King Avatar von Zierenberg
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    Zitat Zitat von Lutz Beitrag anzeigen
    Bei der Basswiedergabe schwöre ich auf meinen Teufel Aureol Real,...
    Aja, daher evtl. auch das Bass-Problem. Erstmal: AKG ist nicht gleich AKG!!!! Das kann man NIE sagen! Ich verwende AKG´s seit mehr als 20 Jahren, ich weiß genau wovon ich rede. Die Teufel, welche ich kennengelernt habe sind eher schlecht, wenn man selbst musiziert. Mein älterer Bruder ist HiFi Fan mit aussergewöhnlichen Bass-Vorlieben, ich war und bin durch ihn, bei Nubert (dem Nubert) schon bekannt, bzw. geht in diese Richtung eine kleinere Zusammenarbeit, dazu muss ich aber noch schweigen.

    Das Problem mancher Teufel Headphoses lässt sich so beschreiben: Gemacht für gemasterte Musik, damit die Grenzen der Bassbetonung ausgereizt werden kann. AKG K550 MKII ist da GANZ ANDERS!

    Ich schlage Dir vor: kaufe einen AKG K550 MKII für möglichst günstiges Geld in neu, probiers aus, willst Du den nicht behalten, kaufe ich Dir den für den originalen Preis wieder ab. Diesen Kopfhörer habe ich schon öfters gekauft, das ist bei mir Verschleismaterial und wurde auch mehrmals verschenkt, um anderen ein schöneres Hörerlebnis zu ermöglichen.

    Grüße,
    René

  8. #8
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    Hallo René, danke für das Angebot, doch ich habe mir vor kurzer Zeit den Teufel gekauft und bin mit ihm auch sehr zufrieden.
    ich habe schon viele Kopfhörer gehabt und bei allen war es gleich. Das ist jedoch kein Herstellerproblem, sondern produktbedingt. Kein Kopfhörer kommt über seine physikalischen Grenzen hinaus.
    Eine Kopfhörer benötige ich auch so nicht, da ich so laut spielen kann wie ich will. Die Grenzen bilden bei mir nur klirrenden Vasen und die Einsicht, dass ich nicht mein Leben wie Beethoven in Taubheit beenden möchte.
    Mein Teufel Aureol war der erste Kopfhörer bei dem ich vergaß, dass ich einen Kopfhörer trug. Die Wiedergabe war extrem natürlich.
    Der AKG wird ansonsten sehr gelobt und ich bin sicher, dass dies eine sehr gute Wahl ist.
    Gruß Lutz

  9. #9
    King Avatar von Zierenberg
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    Oh, Lutz dann hörst Du wirklich laut. Das erinnert mich an Zeiten... ...dann lief bei mir Vangelis mit Light & Shadow oder Ähnliches. Das Geilste Erlebnis hatte ich mit Anton Bruckners TE DEUM 1884 - wenn ich mich jetzt nicht in der Zahl täusche. Da hatte ich mal die originale Digitalaufnahme aus der Kölner Dom Aufführung unter Sir Gilbert Levine - ca. 2007 oder 8? Naja - die CD´s suche ich immer noch..

    ...heul! Da hatte ich 4 Lautsprecher so ziemlich GANZ laut an, bei offenem Fenster, so am Tage, das klingt dann noch besser. Vor allem wenn man die Musik begreift, dazu die Geschichte des A.Bruckner kennt - das is scho geil. Das TE-DEUM war der 2. kürzere Teil der Aufführung, ca. 23 Minuten lang Himmel auf Erden, tats. wahr...

    Grüße,
    René

  10. #10
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    Nee, ich höre alles nicht übermäßig laut, ehrlich.
    Das Phänomen der klirrenden Membranen taucht ja nicht im normalen Spiel auf, sondern nur bei bestimmten Frequenzen. Und das sind ausschließlich Orgelsounds im 16'-Bereich.
    Damit kriegt man jeden Kopfhörer. So spielt man ja auch nicht. Es passiert meist nur dann, wenn ich den Harmonyeffekt bei einer bestimmten Organ-Registrierung verwende. Dann werden Ergänzungen hinzugefügt. Daher registriere ich auch in Verbindung mit dem Harmony-Effekt so, dass ich bei 5 1/3 beginne.
    Ich wollte generell mal darauf hinweisen, dass Kopfhörer aufgrund ihrer Konstruktion nicht das leisten können wie Lautsprecher. Ein kleiner Lautsprecher schafft das allerdings auch nicht, deswegen hat man ja Subwoofer, die sich in ihrer Größe von ihren Satelliten sehr unterscheiden.
    Gruß Lutz

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