Keyboardforum by Musiker Lanze

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  1. #1

    Standard Von Technics über den Mox zum Genos

    Hallo ihr,

    ich zähle eher zu den stillen Lesern in diesem Forum, daher gibts bis jetzt allenfalls wenige Beiträge von mir. Aber natürlich ist mir der Genos nicht entgangen, eben weil ich hier ab und zu reinschaue und mitlese. Ich muss gleich ein wenig ausholen, aber soviel vorweg schon mal: ich finde den Genos bis jetzt richtig spannend, intuitiv bedienbar (hab die "Kiste" ja auch erst seit gestern) und fühle mich zu den Klängen absolut hingerissen.

    Jetzt noch eben, wie ich zum Genos kam:

    Wie ein paar von euch war ich ursprünglich Technics Spieler. Hatte damals das Technics 1600 und später eins der letzten (oder sogar das letzte Mittelklassekeyboard) technics kn 2400, welches auch heute noch in meinem Besitz ist, ehe Technics vom Markt ging. Schade, denn ich fand Technics Keyboards wirklich sehr gut und übersichtlich, leicht bedienbar (oder zumindest intuitiv bedienbar) und ich war ja auch in einer Technics-Keyboardschule, in der auch extra nach Notenheften für Technicsschulen gespielt wurde. Es gab sogar, meines Wissens, extra von Technics organisierte Keyboardspielwettbewerbe, an denen ich allerdings nicht teilnahm. Jedenfalls hatte ich so auch immer meine Lehrerin als Ansprechpartnerin, um Funktionen des Keyboards kennen zu lernen. Als meine Ausbildung los ging, musste ich die Keyboardschule aus Mangel an Zeit leider verlassen und habe ganze 12 Jahre nicht mehr Unterricht genommen, wohl aber nach Gehör Lieder auf dem Technics gespielt oder eben einfach drauf rum improvisiert. Vor etwa 5 Jahren hatte ich dann endlich mal wieder Lust, mehr an meinem Keyboard zu machen, bzw. etwas Neues musste her. Ich habe mich dann für den Mox entschieden (da gabs den Moxf noch nicht). Habe damals sogar mit Musiker Lanze telefoniert, und ich weiß noch, er hatte mir damals den Begriff Appregiator erklärt, u.a. Fand und finde das noch immer total nett von ihm, dass er sich da die Zeit genommen hat für mich (und ich glaube auch für andere User hier im Forum?). Tatsächlich waren die Klänge des Mox ein ziemlicher Sprung zum vorherigen Technics Keyboard. Ich kann, was die Klänge betrifft, auch jetzt beim Mox definitiv nicht klagen. Ich weiß allerdings auch, wie zermürbend ich es damals empfand, als ich den Mox zum ersten Mal anstellte, eine Taste drückte und - nicht wie erwartet erst mal einen einfachen Klavierklang hörte, sondern - irgeneinen für meine Ohren nicht ansprechenden Rhythmus hörte und ohne weiteres keine "Stoptaste" am Synthesizer vorfand. Beim ersten Mal musste ich den Synthesizer tatsächlich erst mal ausstellen, weil ich keinen passenden Knopf fand. Es dauerte auch sehr lange, bis ich überhaupt mal rausfand, wie ich die Instrumente einfach einstellen konnte. Klar, ich hätte in der Bedienungsanleitung nachschauen können, aber intuitiv liefs damals nicht ab. Nach den ersten enttäuschenden Momenten, habe ich mich langsam mit dem Synthesizer warm gespielt. Einzelne Klänge waren gewöhnungsbedürftig, aber viele tolle Momente hatte ich, als ich langsam begriff, wie ich die Appregiator-Begleitungen einsetzen konnte. Das war schon toll. Auch viele Sounds zogen mich in ihren Bann. Trotz Anleitungen lesen, habe ich es allerdings bis heute nicht geschafft, Aufnahmen vollständig zu löschen, geschweige denn eine neue Aufnahme so zu spielen, dass die ursprüngliche Melodie vollständig gelöscht wurde. Sicher, da gibts bestimmt was, das ich falsch gemacht habe, oder nicht ordentlich gelesen hab, aber auch wenn ich auf youtube Videos angeschaut habe, in denen haarklein erklärt wurde, wie ich ein Stück lösche, sodass ich auf diesem Speicherplatz was neues aufnehmen kann, war die ursprüngliche Melodie einfach nicht wegzukriegen. Ich habs auf diese Weise aufzunehmen aufgegeben, und dafür jede einzelne Spur einzeln auf Cubase aufgenommen. So gelang es mir schließlich, Stücke zu speichern und z.B. auf CD zu kopieren. Sorry, dass ich hier soweit aushole, und ich will auch nicht den Mox schlecht reden -das ist er sicherlich nicht - aber vielleicht liegts auch am zu kleinen Display, weswegen ich nicht so gut klar kam. Die Übersicht, die ich jetzt beim Genos erlebe und damals bei Technics hatte entfiel meines Erachtens beim Mox.

    Jedenfalls sah ich dann hier im Forum die Beiträge zum Genos und hörte erste Youtubevideos. Ich ging kürzlich auch mal in einen Musikladen in meiner Stadt und durfte den Genos anspielen, und was ist zu sagen: ich fand den Genos spitze. Ich bin ähnlich gut zurecht gekommen wie seinerzeit mit dem Technicskeyboard.

    Inzwischen habe ich den Genos bei mir zu Hause und empfinde gerade die Klänge des Chors als atemberaubend schön. Obwohl der Genos ja auch unzählige Styles hat, habe ich mich bisher noch gar nicht so sehr damit beschäftigt, vielmehr mit den Klängen der Sounds. Das dauert alles noch ewig, bis ich da mal genau weiß, wie alles funktioniert. Auch die Streicher gefallen mir sehr gut. Was Klänge betrifft, ists wohl Geschmackssache, da habe ich auch schon unterschiedliche Meinungen dazu gehört. MIr gefällt bis jetzt, was ich gehört habe. Aber am mit Abstand besten finde ich, dass ich ein großes Display habe, auf dem ich sehe, was geschieht. Wenn man bedenkt, das kn2400 war ein blauweißes Display, groß und ausreichend genug - natürlich noch kein Touchbedienfeld. Dieses Bedienfeld des Genos ist größer, als ich es mir vorgestellt hatte, in Farbe und - wie ich finde - übersichtlich gestaltet. Endlich sind die grundlegenden Funktionen wie "Soundkategorie", "Styles" etc. sofort zu finden. Nach nur einem Tag - und Dank Musiker Lanzes Genos Vorstellung - habe ich nun auch endlich ansatzweise rausgefunden, wie ich Aufnahmen gestalten kann. Zuerst hatte ich noch kein "Multirecording" drauf, obwohl ich das ja beim Genos im Musikladen gesehen hatte. Ein bisschen rumsuchen machte mich fündig: ich hatte noch eine veraltete Firmware. Mit sowas hatte ich mich beim Technics nie beschäftigt oder beschäftigen müssen: Ein Keyboard updaten! Sowas kannte ich bisher nicht, obwohl das - meines Wissens - beim Mox schon so funktionierte, nur habe ich mich damit einfach nie beschäftigt. Jetzt habe ich das Genos auf den aktuellen Firmwarestand gebracht und konnte endlich auch problemlos aufnehmen (Musiker Lanzes Genos-Bericht und ein Blick ins Handbuch sei Dank!). Ehrlich: beim Mox hatte ich deutlich mehr Hindernisse, trotz Handbuch.

    Natürlich gibts auch jetzt schon einige Fragen, auf die ich bislang keine Antwort gefunden habe, vielleicht kann mir ja der ein oder andere Genosbenutzer dabei ja helfen , aber alles in allem bin ich rundum zufrieden mit meinem neuen Genos.

    Liebe Grüße

    Phineas

  2. #2
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    na dann frag mal wenn Fragen aufkommen...und weiterhin viel Freude mit dem "Genossen"

  3. #3

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    Moin,
    könnte fast von mir sein, es beruhigt doch immer wieder zu lesen das nicht alle gleich alles verstehen.
    ich bin in den letzen 20 Jahren über verschiedene Geräte in die Keyboardwelt gelangt.
    angefangen mit Roland Arangern über Korg 01w und einige sidesteps.
    ich begann irgendwann Cubase zum Aufnehmen zu benutzen, das war auch ein schwerer Weg einigermaßen zu verstehen wie das geht.Dann kam die Monstermaschine Kronos, sehr schöne Klänge aber mir fehlte immer der einfache Arranger Bereich.
    ich spiele nur allein in meinem Keller, verbunden mit dem Computer.
    vom Korg ging es zum Motif vom Motif zum Montage.
    Montage hatte den Vorteil einfach an die Daw verbunden, inzwischen nicht mehr Cubase sondern Reason und die Aufnahme war komplett.
    Reason hat ausserdem den Vorteil das diverse weitere Synthies auf Software Basis anspielbar sind und gleichzeitig mit aufgenommen werden können, das geht jetzt nicht mehr.
    dafür ist das Layern einfacher geworden.
    Die Aufnahmen wurden von mir ohne Bearbeitung und ab in Soundcloud gesendet um die Umwelt zu belästigen.

    Dann habe ich den Genos angetestet und war begeistert wie einfach ich Spielgrundlagen hatte, einfach etwas dazu spielen und fertig ist das Wunderwerk.
    aber nu... der konnte ja gar nicht mit einer daw aufnehmen und war auch nicht einfach ein interface für den Computer, das war mir vorher gar nicht bewußt.
    allerdings funktioniert das Aufnehmen an dem Genos selbst recht einfach, nur wie bekomme ich die Datei jetzt einfach in soundcloud hochgeladen, schließlich soll sich ja jeder an den Meisterwerken erfreuen.
    hierzu freue ich mich über Hilfe.......

    mein zweiter erster Eindruck, ist der Genos nur eine Muckebude oder komme ich auch in zahlreiche Stilrichtungen, hier bin ich noch am ausprobieren und grübeln ob ich für meine Besürfnisse das richtge Gerät gekauft habe.
    sozusagen ob sich der Alleinunterhalter der auch nur sich allein unterhält die richtige Entscheidung getroffen hat.Da geht nur weiter ausprobieren und lesen und versuchen .....
    lg
    andreas

  4. #4
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    Entweder Du machst von Deinen Meisterwerken direkt am Genos ne Audio Aufnahme oder, falls an einem Mixer, dann darüber am PC.

    Gesendet von meinem Samsung J7 2017 Duos mit Tapatalk

  5. #5
    King Avatar von Snoopy
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    Standard

    ... und falls die Aufnahme im Genos im WAV-Format sein sollte ( oder zeichent der auch in mp3 auf ??? ) einfach auf einen Stick kopieren und den dann in den PC, oder, noch einfacher ( geht viel schneller * ), via USB-Storage-Mode in den PC schieben.

    Dann die wav-Datei mittels z.B. "Audacity" öffnen und als mp3 mit mindestens 256 kBit/s wieder exportieren. Die so erzeugte Datei dann wie gehabt in die Cloud

    Edit: * Wenn der Genos zwischen Wechsel vom Storage Mode zum "normalen Betrieb" allerdings immer neuch zweimal einen Geräte-Neustart benötigt, dann ist das natürlich nicht schneller als ein Stick. Ich war da in Gedanken bein meinem PA4X...
    Geändert von Snoopy (26.12.2017 um 14:03 Uhr)
    Gruß aus Ostfriesland

    Holger
    - - - - - - - - - - - -
    ( KORG PA4X-76 Musikant / Roland FR-3X )

  6. #6

    Standard

    ja vielen Dank, aber einfach ist anders.....

  7. #7

    Standard

    ach watt 16 Minuten später- ist gar nicht so kompliziert....

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