Auch wenn nicht alle mit dem Begriff "Post-Moderne" im Bereich Musik einverstanden sind, kann man einige Kriterien, die
vermuten lassen, dass es mittlerweile keine weitere "Materialerweiterung" mehr gibt, aufzählen.

So erklärt Wikipedia folgendes:

"Der Musikwissenschaftler Jörg Mischke versteht unter Postmoderne eine deutlich gewachsene Pluralität gewachsener Denk-
und Handlungsmöglichkeiten
in der Musik, die mit der Pluralisierung von Lebensstilen einhergeht. Techniken wie Collage,
Crossover, Montage und Pastiche können zur musikalischen Postmoderne gerechnet werden. Zur musikalischen Postmoderne
zählt auch der Bruch mit kompositorischen Traditionen wie Atonalität, Serialismus, Zwölftontechnik oder auch die Übernahme
postmoderner Diskurse in die Musik, z. B. bei postfeministischen Riot-Girl-Bands."

Ob Pop- und Rockmusikgruppen dazu zählen, darüber kann man sich sicher streiten. Wer allerdings mit vielerei Aktionen
aufgefallen ist und bei vielen Kritikern eindeutig zur Postmoderne gezählt wird, ist Johannes Kreidler. Hier einige Beispiele: